Der Vollrath  ·  Menschen & Geschichten

Interview CALMAMagazin

Verwurzelt. Frisch geliefert.

Gutes braucht Aufmerksamkeit. Sebastian und Alexander Vollrath über Herkunft, Frische, faire Partnerschaften – und den Alltag zweier Brüder, die gemeinsam anpacken.

Interview lesen
Sebastian und Alexander Vollrath mit einer Kiste frischem Gemüse
Sebastian & Alexander Vollrath · Heilbronn

Im Gespräch · Wald & Schlosshotel Friedrichsruhe

Gutes braucht Aufmerksamkeit.

Wenn in Friedrichsruhe Gemüse in die Küche kommt, steckt darin mehr als eine Bestellung. Es steckt die Arbeit der Menschen dahinter, die es anbauen, auswählen und zum richtigen Zeitpunkt liefern. Sebastian und Alexander Vollrath aus Heilbronn kennen diesen Weg. Und die Menschen entlang der Strecke.

Für die beiden gehören Herkunft, Qualität und Verantwortung zusammen: Erzeuger sollen von ihrer Arbeit leben können, gute Lebensmittel bezahlbar bleiben. Zugleich muss die Ware zuverlässig dort ankommen, wo sie gebraucht wird. Viel Organisation, viel Verantwortung. Und vielleicht auch mehr Achtsamkeit, als man beim Stichwort „Just in time“ zunächst vermutet.

Aufgeschnittener Rotkohl mit feiner violetter Maserung
Frischer grüner Salat bei der Qualitätskontrolle
KAPITEL 01 / 04

Wurzeln &
Haltung

Wie die Landwirtschaft die beiden Brüder geprägt hat.

01

In dieser Ausgabe sprechen wir über Achtsamkeit. In Ihrem Alltag geht es eher um „Just in time“: Frische Ware muss zur richtigen Zeit am richtigen Ort sein. Sehen Sie darin Parallelen? Wie viel Aufmerksamkeit braucht es, damit es bei Ihnen läuft?

Sebastian

Absolut. Achtsamkeit ist bei uns kein Wellness-Thema, sondern Arbeitsalltag. Wenn nachts die Ware für unsere Kunden vorbereitet wird, muss jeder Handgriff sitzen. Denn was bei uns nicht funktioniert, merkt am nächsten Morgen die Küche. Dafür braucht es Menschen, die aufmerksam arbeiten, Verantwortung übernehmen und sich aufeinander verlassen können. In unserer Unternehmensgruppe sind das über 100 Mitarbeiter. Das klappt nur, wenn man respektvoll und achtsam miteinander umgeht.

02

Welche Erinnerung verbinden Sie mit gutem Essen aus Ihrer Kindheit? Gibt es einen Geschmack, bei dem Sie beide sofort wissen: Das war bei uns zu Hause?

Beide

Tomatensuppe! Aus den Tomaten unseres eigenen Gartens.

Sebastian

Diesen Geschmack vergisst man nicht. Wenn eine Tomate am Strauch reifen durfte und direkt aus dem Garten kommt, braucht es gar nicht viel, um etwas richtig Gutes daraus zu machen.

03

Sie arbeiten als Brüder zusammen. Was kann der andere besser als Sie selbst? Und worüber können Sie sich herrlich uneinig sein?

Sebastian

Ich bin wahrscheinlich der impulsivere Innovator von uns beiden. Wenn ich eine Idee habe, möchte ich am liebsten sofort loslegen. Alexander ist da der überlegtere Denker. Er möchte die Dinge erst einmal von allen Seiten betrachten. Genau das macht uns als Team aus: Wir haben unterschiedliche Herangehensweisen, aber ein gemeinsames Ziel. Und am Ende ergänzen wir uns ziemlich gut.

KAPITEL 02 / 04

Qualität &
Herkunft

Was gute Lebensmittel ausmacht – und warum Nähe allein nicht genügt.

04

Wenn Sie eine Kiste Gemüse bekommen: Worauf achten Sie zuerst? Was verrät Ihnen, dass Sie ein wirklich gutes Produkt vor sich haben, und was bleibt für uns als Verbraucher oft unsichtbar?

Alexander

Zuerst schauen wir auf das Aussehen. Das Auge isst schließlich mit. Dann kommen Geruch und, je nach Produkt, auch Geschmackstests dazu. Mit der Erfahrung entwickelt man ein sehr gutes Gespür dafür, ob die Qualität stimmt.

Sebastian

Was viele nicht sehen: Qualitätskontrolle beginnt lange, bevor die geerntete Ware bei uns ankommt. Unsere Erzeuger achten schon beim Saatgut darauf, später bei der Jungpflanze und auf dem Feld. Bei uns im Haus wird die Qualität dann noch einmal geprüft.

05

Was macht die Region rund um Heilbronn für Sie besonders? Gibt es eine Sorte, die hier wächst und aus Ihrer Sicht viel mehr Aufmerksamkeit verdient?

Sebastian

Ich möchte da gar kein einzelnes Produkt herausgreifen. Wir haben hier in der Region großartige Landwirte, die jeden Tag mit unglaublich viel Können und Leidenschaft arbeiten. Jeder hat seine Stärken und versteht sein Handwerk. Genau deshalb arbeiten wir mit ihnen zusammen. Ich finde, darauf dürfen wir als Region wirklich stolz sein.

06

„Regional“ ist für viele ein Qualitätsversprechen. Worauf kommt es neben der Nähe an? Was möchten Sie über den Anbau und die Menschen dahinter wissen, bevor Sie ein Produkt mit Überzeugung weitergeben?

Alexander

Für uns zählt vor allem die Partnerschaft. Wir möchten mit Erzeugern zusammenarbeiten, die dieselben Werte teilen wie wir. Dazu gehören Vertrauen, gegenseitige Unterstützung und ein respektvoller Umgang auf Augenhöhe.

Sebastian

Landwirtschaft hat für mich ganz viel mit Herzblut zu tun. Die Menschen, mit denen wir arbeiten, lieben das, was sie tun. Das merkt man ihnen an – und am Ende auch ihren Produkten. Wir stecken selbst unglaublich viel Leidenschaft in unser Unternehmen. Deshalb ist es uns wichtig, dass unsere Erzeuger mit derselben Überzeugung hinter ihrer Arbeit stehen.

07

Gab es eine Begegnung mit einem Erzeuger, nach der Sie ein vermeintlich ganz gewöhnliches Lebensmittel mit anderen Augen gesehen haben?

Sebastian

Alexander und ich sind mit der Landwirtschaft groß geworden. Wir wissen also schon seit unserer Kindheit, wie viel Arbeit, Erfahrung und Leidenschaft in einem Lebensmittel stecken. Deshalb brauchte es für uns nie diese eine besondere Begegnung, um ein Produkt mit anderen Augen zu sehen. Diese Wertschätzung wurde uns praktisch in die Wiege gelegt und begleitet uns bis heute.

08

Wir sind daran gewöhnt, fast alles jederzeit kaufen zu können. Was entgeht uns dadurch? Bei welchem Obst oder Gemüse lohnt es sich geschmacklich besonders, auf die heimische Saison zu warten?

Sebastian

Zunächst einmal ist es unsere Aufgabe, die Wünsche unserer Kunden zu erfüllen – unabhängig von der Jahreszeit. Gleichzeitig gibt es Produkte, bei denen die Reife einen enormen geschmacklichen Unterschied macht. Mein Lieblingsbeispiel ist die Tomate. Wenn sie keine Tausende Kilometer Transportweg vor sich hat, kann sie länger am Strauch bleiben und dort ihr volles Aroma entwickeln. Und wenn daraus dann eine Tomatensuppe wird, sind wir wieder bei unserer Kindheit. (lacht)

Blick in den eigenen Anbau frischer Microgreens

Zwischen Ernte und Küche

Frischer geht es kaum.

Die Microgreens und Kresse aus eigenem Anbau erreichen die Küche des Wald & Schlosshotels Friedrichsruhe innerhalb weniger Stunden nach der Ernte.

KAPITEL 03 / 04

Frische &
Verantwortung

Von selbst angebauten Microgreens bis zur fairen Zusammenarbeit.

09

Nehmen wir ein Gemüse, das Sie gerade nach Friedrichsruhe liefern: Wo wächst es, wer baut es an und worauf kommt es unterwegs an, damit seine Qualität bis in die Küche erhalten bleibt?

Sebastian

Ein schönes Beispiel sind unsere Microgreens und Kresse. Die bauen wir inzwischen selbst bei uns im Haus an. Unser Ziel ist es, möglichst viele Schritte der Wertschöpfung selbst gestalten zu können. Bei diesen Produkten liegen zwischen Ernte und Ankunft in der Küche der Friedrichsruhe nur wenige Stunden. Frischer geht es kaum – und genau solche Möglichkeiten begeistern uns.

10

Wie entsteht im Austausch mit Boris Rommel und seinem Team die Entscheidung für ein Produkt? Kommt der Wunsch aus der Küche, oder gibt es auch mal einen Anruf von Ihnen: „Das müssen Sie probieren“? Welche Rolle spielt dabei das persönliche Vertrauen?

Alexander

Beides! Natürlich hat die Küche ihre festen Bestellungen und ganz konkrete Vorstellungen. Gleichzeitig stehen wir im persönlichen Austausch mit dem Team. Da wird nach Neuheiten gefragt, und manchmal greifen auch wir zum Telefon, weil wir ein Produkt entdeckt haben, das gut passen könnte. Besonders schön ist es, wenn aus einer Empfehlung nach dem ersten Probieren ein fester Bestandteil der Bestellung wird. Unsere selbst angebauten Microgreens ist dafür ein gutes Beispiel.

11

Hat Verantwortung für Sie auch etwas mit Achtsamkeit zu tun? Sie möchten, dass Erzeuger von ihrer Arbeit leben können und Lebensmittel zugleich bezahlbar bleiben. Wie gehen Sie damit um, wenn beides schwer zusammenzubringen ist?

Sebastian

Indem wir miteinander reden. Offen, ehrlich und auf Augenhöhe. Hinter jedem Preis stehen Menschen, Arbeit und wirtschaftliche Realitäten. Uns ist wichtig, beide Seiten zu verstehen und gemeinsam Lösungen zu finden. Eine gute Partnerschaft zeigt sich gerade dann, wenn nicht alles ganz einfach ist. Dafür braucht es Vertrauen und die Bereitschaft, einander zuzuhören.

„Hinter jedem Preis stehen Menschen, Arbeit und wirtschaftliche Realitäten.“
Sebastian Vollrath
Bildplatzhalter für ein Porträt von Sebastian Vollrath
12

Eine Karotte darf krumm sein, ein Apfel eine kleine Macke haben. Finden wir solche Lebensmittel nur sympathisch, solange wir sie nicht selbst kaufen sollen? Wo verwechseln wir makelloses Aussehen mit Qualität?

Sebastian

Das Aussehen sagt nicht immer etwas über die Qualität aus. Eine krumme Karotte schmeckt genauso gut wie eine gerade. Und nur weil ein Apfel eine kleine Macke hat, sind die restlichen 95 % ja nicht weniger gut. Trotzdem kaufen wir alle mit den Augen – im Handel genauso wie zu Hause. Da nehmen wir uns selbst gar nicht aus. Aber nur weil etwas nicht perfekt aussieht, hat es nicht weniger Wertschätzung verdient.

13

Wertschätzung zeigt sich auch darin, was nicht weggeworfen wird. Wie gehen Sie mit guter Ware um, die sich nicht rechtzeitig verkaufen lässt? Was könnten wir davon für unseren eigenen Haushalt lernen?

Sebastian

Für uns beginnt Lebensmittelwertschätzung schon beim Einkauf. Wir planen sehr gezielt und kaufen mit viel Erfahrung das ein, was tatsächlich gebraucht wird. Denn jedes Produkt steht auch für die Arbeit eines Erzeugers. Und wenn sich Ware einmal nicht wie geplant verkaufen lässt, schauen wir zunächst, welche Möglichkeiten wir innerhalb unserer Unternehmensgruppe haben. Nur weil ein Produkt für die Gastronomie nicht mehr infrage kommt, kann es für einen großen Verarbeiter trotzdem noch bestens geeignet sein. Erst wenn wir diese Möglichkeiten ausgeschöpft haben, suchen wir gemeinsam mit dem Erzeuger nach weiteren Wegen, beispielsweise über RettIch Neuenstadt e. V. oder Too Good To Go. Unser Grundsatz ist einfach: Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne.

Eine frisch aufgeschnittene Rote Bete

Wertschätzung für Lebensmittel

„Lebensmittel gehören auf den Teller, nicht in die Tonne.“
KAPITEL 04 / 04

Persönlich &
mit Humor

Vom Familienalltag bis zum Geheimnis einer guten Wassermelone.

14

Hat die tägliche Nähe zu Lebensmitteln verändert, wie Sie selbst einkaufen, kochen und essen? Gibt es etwas, mit dem Sie heute bewusster umgehen als früher?

Sebastian

Wir sind mit Lebensmitteln und Landwirtschaft aufgewachsen. Deshalb gehört ein bewusster Umgang für uns schon immer dazu. Und wenn zu Hause einmal etwas reichlich vorhanden ist, gibt es eben auch zwei Tage hintereinander Blumenkohl. Darüber freuen sich die Kinder vielleicht nicht immer ganz so sehr. (lacht) Aber für uns ist es selbstverständlich, Lebensmittel zu nutzen und wertzuschätzen.

15

Ich kann mir vorstellen, dass es bei Ihnen auch mal ordentlich hektisch wird. Woran merken Sie beim anderen, dass die Geduld gerade knapp wird? Und haben Sie einen persönlichen Tipp, um wieder einen klaren Kopf zu bekommen?

Alexander

Bei Sebastian hört man es. Er fängt an zu schnaufen. Und je kürzer die Abstände werden, desto besser weiß man, wie die Stimmung gerade ist. (lacht)

Sebastian

Stimmt schon. Bei Alexander merkt man es eher an der Lautstärke und seiner Wortwahl. Aber wir haben ein ziemlich gutes Mittel dagegen: Wir essen etwas. Essen ist für uns Seelenfrieden. Danach ist alles wieder besser.

16

Gelingt es Ihnen zu Hause, das Geschäft auch mal ruhen zu lassen? Gibt es einen Moment oder ein Ritual, bei dem das Handy tatsächlich liegen bleibt?

Sebastian

Ganz ehrlich? Das gelingt uns nur selten. Unsere Unternehmen wachsen, da sind wir beide ziemlich eingespannt und auch am Wochenende oder im Urlaub meistens erreichbar. Ein großer Vorteil ist aber, dass wir als Brüder so eng zusammenarbeiten und uns vollkommen aufeinander verlassen können. Jeder hat seinen eigenen Verantwortungsbereich, aber wir halten uns gegenseitig den Rücken frei, wo es geht. Das Handy wirklich einmal beiseitezulegen, fällt uns trotzdem nicht immer leicht. Aber kleine Inseln im Alltag schaffen wir uns.

17

Wenn Sie privat in der Obst- und Gemüseabteilung stehen und jemand neben Ihnen ratlos eine Melone abklopft: Können Sie sich da zurückhalten?

Alexander

Uns trifft man privat eigentlich gar nicht so oft in der Gemüseabteilung. (lacht)

Sebastian

Aber wenn ich im Urlaub doch einmal danebenstehe, kann ich mich manchmal nicht zurückhalten. Beim Abklopfen von Wassermelonen scheiden sich die Geister. Den Klang richtig einzuordnen, ist gerade für Laien schwierig. Ich würde deshalb eher auf den Liegefleck achten: Ist er schön cremegelb, ist das ein gutes Zeichen. Ein weißer oder fehlender Fleck kann dagegen auf eine zu frühe Ernte hindeuten. Und das ist bei Wassermelonen besonders wichtig, denn sie reifen nach der Ernte nicht mehr nach. Wer viel Erfahrung hat und die verschiedenen Sorten kennt, kann auch am Klang zusätzliche Hinweise erkennen. Aber allein darauf würde ich mich beim Einkauf nicht verlassen. (lacht)

18

Wenn unsere Leserinnen und Leser beim nächsten Einkauf einen Gedanken aus diesem Gespräch mitnehmen: Welche Frage sollten sie sich stellen, bevor etwas im Einkaufskorb landet?

Sebastian

Vielleicht einfach: Wer steckt eigentlich hinter diesem Lebensmittel? Denn Wertschätzung für ein Produkt bedeutet immer auch Wertschätzung für die Menschen, die es angebaut, geerntet und bis zu uns gebracht haben. Wenn wir uns das ab und zu bewusst machen, ist schon viel gewonnen.

Zum Abschluss · ganz spontan

Kurz gefragt.
Direkt geantwortet.

Wenn wir heute Abend Ihren Kühlschrank öffnen: Was würde uns überraschen?

Alexander

Dass er ziemlich leer ist! Eine Packung Sriracha-Sauce, ein Glas eingelegte Williamsbirnen und eine schon länger geöffnete Flasche Apfelsaft – viel mehr ist da meistens nicht zu finden. Ich bin einfach selten zu Hause. Dafür sieht es bei uns im Büro ganz anders aus: In der Verwaltung wird jeden Mittag frisch gekocht, hauptsächlich vegetarisch und oft mit Lebensmitteln, die sonst keinen Abnehmer mehr gefunden hätten. Meistens essen wir dann auch gemeinsam.

Sebastian

Bei uns wäre es eher die Frage, wie viel eigentlich in einen Kühlschrank hineinpasst! (lacht) Wir sind eine fünfköpfige Familie, bei uns wird jeden Tag frisch gekocht. Und Obst und Gemüse gehören zu jedem Schulvesper einfach dazu. Da ist der Kühlschrank eigentlich immer voll.

Wer von Ihnen würde bei einer Blindverkostung gewinnen? Und sieht Ihr Bruder das genauso?

Sebastian

Ich glaube, da schenken wir uns beide nichts. Wir sind schließlich beide vom Fach! (lacht)

Welches Gemüse kommt bei Ihnen persönlich nicht auf den Teller, obwohl Sie es beruflich bestens empfehlen können?

Alexander

Mit Shiitake- und Enoki-Pilzen kann ich persönlich nicht viel anfangen. Und Chicorée! Chicoréesalat mit Walnussöl – unser Vater und unsere Schwester haben es gefeiert, wir haben es überhaupt nicht gemocht. Ist bis heute schwierig mit diesem Bitteren.

Sebastian

Dafür sind Dill und Fenchel bei mir ein gutes Beispiel dafür, dass sich Geschmack verändern kann. Als Kind konnte ich beides nicht ausstehen. Heute liebe ich es!

Hinter guten Lebensmitteln stehen immer auch gute Menschen.

Der Vollrath
Heilbronn